15. August bis 28. August 2024
Ausstellung Zanabazar Museum, Ulaanbaatar


Die Ausstellung im Zanabazar Museum bildet den Abschluss von zwei Art Camps und bringt die gesammelten Erfahrungen des deutsch-mongolischen Sommers 2024 zusammen. Erfahrungen in der bayerischen Kulturlandschaft und der mongolischen Steppe kontrastieren mit modernem Jet-Set-Nomadentum und den Auswirkungen des menschengemachten Klimawandels. Die Ausstellung untersucht, ob in den jeweiligen kulturellen Gehalten der unterschiedlichen Kulturen Resilienzen aufzufinden sind, die für einen veränderten Umgang mit Ressourcen aktiviert werden können.
Das Zanabazar Museum ist der ideale Ort. Die Sammlung spannt einen weiten Bogen von bronzezeitlichen, schamanisch-tengrischen Artefakten über lamaistische Ritualmasken und Thangkhas zu modernen Mongol Zurag–Gemälden. Der Namensgeber Öndör Geegen Zanabazar, 1635 – 1523, war der erste spirituelle Anführer des Gelupa Buddhismus in der Mongolei und der wichtigste Künstler, Architekt, Poet und Gelehrter seiner Zeit.

Künstler*innen:
Franz Ackermann, Heike Baranowsky, Baatarzorig Batjargal, Munkhtsetseg Batmunkh, Nomin Bold, Enkhzaya Erdenebileg, Gerelkhuu Ganbold, Karl Heinz Jeron, Simone Körner, A.R. Penck, Nadine Rennert, und weitere Künstler*innen des Blue Sun Center of Contemporary Art of Mongolia.

Gefördert durch das Auswärtige Amt.