Thomas Eller unterstützt als Co-Kurator den Pavillon der Mongolei. Die Ausstellung hat das Thema: Entanglements: Connectivities Across Borders und zeigt Werke von Dorjderem Davaa, Gerelkhuu Ganbold, Nomin Bold und Tuguldur Yondonjamts.
Kuratorin: Uranchimeg Tsultem ist Expertin für mongolische Kunst und derzeit Inhaberin des Edgar-und-Dorothy-Fehnel-Lehrstuhls für Internationale Studien sowie außerordentliche Professorin an der Herron School of Art and Design der Indiana University. Sie promovierte 2009 an der University of California, Berkeley, und lehrte anschließend in Berkeley sowie an Universitäten in der Mongolei, Südkorea und Island. Seit 1993 ist sie die führende mongolische Kuratorin mit internationaler Erfahrung. Ihre jüngste Monografie „A Monastery on the Move: Art and Politics in Later Buddhist Mongolia“ (Hawaii UP) wurde mit dem Kunstbuchpreis der Universität Leiden (Niederlande) ausgezeichnet. Uranchimeg Tsultem kuratierte den ersten mongolischen Pavillon der Biennale von Venedig (2015). Ihre Karriere begann mit der Ausstellung „Eternal Sky: Reviving the Art of Mongol Zurag“ am Institute of East Asian Studies der UC Berkeley (2009). Weitere Ausstellungen befassten sich mit dem Thema „Modern Mongolia: From Steppe to Urban Dynamics“. Hanart TZ Gallery in Hongkong (2011); Ulaanbaatar City Pavilion, 9. Shanghai Biennale, Museum für zeitgenössische Kunst, Shanghai (2012); „Mongol Zurag: Die Kunst des Alltags“, SAPAR Contemporary, New York (2019); „Mongol Zurag: Die Kunst des Widerstands“, Garibaldi Gallery in Verbindung mit der Biennale von Venedig (2024).
Co-Kurator: Thomas Eller ist Kurator und Kunstmanager. Er war Gründungs-Chefredakteur der deutschen Zeitschrift und später Geschäftsführer Deutschland für artnet (2004–2008), künstlerischer Leiter der Temporären Kunsthalle Berlin (2008/09), Präsident der Kunstzeitschrift RanDian (2014), Gründer des Gallery Weekend Beijing (2017), künstlerischer Leiter des Projekts Taoxichuan China Arts & Sciences in Jingdezhen sowie assoziierter Forscher an der Tsinghua-Universität Peking (2019–2021). Als Kurator hat er mit Künstlern aus China, Zentralasien und der Mongolei zusammengearbeitet: „Die 8 Wege – Kunst aus Peking“ (2014), „Building Communities, Berliner Wege, 道法柏林-而游于外。“, KINDL Zentrum für zeitgenössische Kunst, Berlin (2022), „Tengri, Zoroaster, Feminismus und andere nomadische Erzählungen. Die Kunst dreier Künstlergenerationen aus dem postsowjetischen Zentralasien“ (2022), „Symphonie aller Veränderungen“ – die 7. Guangzhou-Triennale, Guangdong Museum of Art (2022), „Mongolei – Die Post-Nomadische Erfahrung“ (2024); „2day in Mongolia“, The Fine Art Zanabazar Museum, Ulaanbaatar (2024).